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Das Naturschutsgebiet
Peenemünder Haken, Struck und
Ruden ist mit über 1870
ha das größte der Insel Usedom.
Bereits 1925 wurde das Areal unter Naturschutz
gestellt. Die besonderen Umstände der militärischen
Nutzung länger als ein halbes Jahrhundert haben
zusätzlich dazu beigetragen, dass ein einzigartiges
Areal bis heute erhalten geblieben ist. |
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Tausende von Zugvögeln rasten auf dem Struck und der
nahe gelegenen Insel Ruden. Zudem finden sich
grosse Schwärme von Watvögeln, Enten und viele
Schwäne, die sich insbesondere in den
Flachwasserarealen und den Windwatten aufhalten. In
den letzten Jahren kam eine riesige Kormorankolonie
auf dem Peenemünder Haken hinzu. Die Vögel prägen
zunehmend das gesamte Gebiet. Mit etwas Glück kann
man auch die eleganten Seeadler beobachten. Durch
die ehemalige militärische Nutzung,
Flachwasserbereiche, die als Bombodrom und
Schießplatz genutzt wurden, sind große Teile noch
immer durch Munition belastet, und das Betreten ist
wegen der erheblichen Gefahren verboten. Vom
Flugplatz Peenemünde aus werden mit einem Bus jedoch
Rundfahrten angeboten. Geführte Wanderungen auf
ungefährlichen Wegen werden in Zukunft sicherlich
bald möglich sein. Und dann wäre da noch eine Fahrt
mit dem Motorschiff "Seeadler" hinüber zur Insel
Ruden vom Peenemünder
Haupthafen aus. |