Insel Usedom Urlaub und mehr ....                                                            Seebrücke Zinnowitz
 

 

 

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Panorama von der Seebrücke aus gesehen (1906)  in voller Größe

 
 

Mit der Gründung der Stettiner Reederei J.F. Braeunlich im Jahre 1852 war die Grundlage für die Entwicklung des Seeebäderschiffsverkehrs an der pommerschen Ostseeküste geschaffen.1862 entstand der erste Linienschiffsverkehr Stettin – Putbus / Lauterbach – Greifswald. Bereits seit 1886 bestand eine  Dampfschiffsverbindung der Braeunlich - Reederei von Carnin nach Zinnowitz über die Peene in`s Achterwasser an die Landungsbrücke des Meiereibesitzers Schulz in der Störlanger Bucht.

 

 

Noch mussten die Passagiere der Dampfschiffe mit Ruderbooten an Land oder zum Seesteg gebracht werden - keine ungefährliche Sache bei Seegang.

 

Im Jahre 1885 wird es mit dem Baubeginn der Kaiser-Friedrich-Brücke in Misdroy auf der Insel Wollin erstmals möglich, dass die Braeunlich-Dampfer direkt an einer seeseitigen Brücke an der pommerschen Ostseeküste anlegen.1893 Folgt mit der Fertigstellung der Kaiser-Wilhelm-Brücke in Heringsdorf die erste Anlegemöglichkeit auf der Insel Usedom. Ein kleinerer Seesteg besteht bereits 1897 auch in Zinnowitz. Die Passagiere  der Dampfschiffe müssen jedoch noch mit kleineren Booten an Land gebracht werden.

 

von hier zum Heimatmuseum Zinnowitz

 

 

Noch befindet sich kein Seesteg am Strand von Zinnowitz (Ansicht von 1896)

 

 

Bescheiden ist der erste Seesteg in Zinnowitz (Ansicht von 1897)

 

 

Die kleine Landungsbrücke wurde bald mit ersten Aufbauten versehen (Ansicht von 1904)

 
 
 
 
 
 
 
 
 




Auf der neu erbauten  Seebrücke entstehen Läden und Restaurants.

 




Genehmigung für Aufbauten auf der neuen Seebrücke Zinnowitz.

 

Der Gemeinde Zinnowitz wird hierdurch unter Vorbehalt der Genehmigung des königlichen Regierungspräsidenten zu Stettin auf Grund der Polizeiverordnung vom 20. August 1874 in strand- und dünenpolizeilicher Beziehung die Erlaubnis erteilt, vor Zinnowitz von dem Strande aus in See eine hölzerne Landungsbrücke zu erbauen. Dieselbe mit Aufbauten für Restaurations- und Konzertzwecke zu versehen und Verkaufshallen darauf zu errichten.

 

 
 

     

Die neue Seebrücke verfügte zunächst noch nicht über einen Anlegesteg  für die Salonschnelldampfer. (Aufnahme von 1907)

 

Ein langer Steg ermöglicht schließlich das ungehinderte Anlegen der Schiffe (Abbildung von 1910)

   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
   

 

     

 

       
   

1903 wird die landespolizeiliche Erlaubnis erteilt, und 1904 der Bau einer hölzernen Landungsbrücke mit Aufbauten für Restaurations- und Konzertzwecke durch den Stettiner Regierungspräsidenten genehmigt. Die Brücke hat zunächst hinter diesen Aufbauten keinen seeseitigen langen Steg. Dieser folgt jedoch kurze Zeit später 1908 und ermöglicht den Braeunlich - Dampfern das ungehinderte Anlegen. 1914 genehmigt das Stettiner Regierungspräsidium erneute Umbauten und Erweiterungen der Brücke. Die Restaurationen auf der Brücke werden beliebter Anziehungspunkt für die immer zahlreicheren Badegäste.

       
   
       
   

 

       
   

Die eisbedeckte Landungsbrücke am Tage nach der Sturmflut am 31. Dezember 1904.

       
   

 

       
   

Harte Winter und Vereisungen der Brücke sind genau wie immer wieder auftretende Sturmfluten ständige Gefahren für die Holzkonstruktionen der Seebrücke.

       
   

 

 

       
   
       
   

 

       
   

Rekonstruktionen in den 30ger Jahren verzichten auf die zum Teil schnörkelvollen Aufbauten der alten Brücke. Die Seebrücke ist beliebter Flanierort der Badegäste, nicht nur wenn Schiffe den lange Seesteg anlaufen.

       
   

 

       
   
       
   

 

       
   

Nach 1945 zerfällt die Zinnowitzer Seebrücke zusehends und wird schließlich unbegehbar. Mit Förderung des Gemeinschaftswerkes "Aufschwung Ost"  wird nach der Wende die heutigen Vineta - Brücke, eine Beton – Stahl - Holzkonstruktion errichtet. Sie hat sich schnell zu einem beliebten Tourismusmagnet entwickelt.

       
   

 

       
   

 

 

         

Heute legen wieder die Schiffe der Reederei Adler an, und im Sommer gibt es wie früher sogar Abfahrten nach der dänischen Insel Bornholm.

 

Spaziergang hinaus auf die See ...

 

Auch heute ist die Brücke nicht sicher vor den Gewalten der See. Im Frühjahr 2002 musste mächtig ausgebessert werden.

       
   
       
   

Ein herzliches Dankeschön an Lothar Labahn aus Zinnowitz, der einen Teil der Bildmaterialien für diese Seite über die Seebrücke in Zinnowitz  zur Verfügung stellte.

       
   
       
   
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