Museum Zinnowitz Historische Gesellschaft Zinnowitz                                
 

 
               

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Panorama von Zinnowitz aus dem Jahre 1906 in voller Größe

     
Das Museum befindet sich im Hotel "Preussenhof" gegenüber des Museumcaffees im Eingangsbereich des Hotels. Es wurde gestaltet von den Mitgliedern der Historischen Gesellschaft Zinnowitz ("Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.") und enthält viele von Zinnowitzer Bürgern gespendete Exponate. Das Heimatmuseum ist nachmittags an den Wochenenden und zusätzlich nach vorheriger Absprache geöffnet. Nach kurzer Pause wurde das Museum am 31.Oktober 2004 in neuen Räumen wiedereröffnet.

 

     
 

Die Geschichte von Zinnowitz wird mit Hilfe vieler Ansichtskarten, Dokumente und Ausstellungsgegenstände vermittelt. Fischerei, Seebäderdampfschiffsverkehr, Marineschifffahrt, Internationales Tennisturnier, und die IG Wismut sind ebenso dargestellt, wie die Anfänge des Badewesens und das Leben Johannes-ter-Morsches. Eine Bernsteinausstellung und viele interessante Naturfotos runden die sich ständig vergrößernde Ausstellung ab.

 
 
     


Die Lubinsche Karte

 

Philipp II. Herzog von Pommern-Stettin (1573-1616) war hochbegabt, kunstinteressiert und gebildet. Er studierte an der Universität Rostock, reiste durch Deutschland und Italien und befand sich oft in Gesellschaft von Wissenschaftlern und Künstlern.

1610 fasste Philipp II den Entschluss eine umfassende Karte von Pommern zu erstellen. Er beauftragte den Theologen und Geographen Eilhardus Lubinus (Eilhard Lübben) aus Rostock. Da Lubin bereits 1609 die erste Landkarte der Insel Rügen als Kupferstich in den Niederlanden herausgebracht hatte, war er bestens geeignet den Auftrag des Herzogs zu erledigen. Lubin ist im Sommer 1612 durch Pommern gereist und hat das Land aufgenommen.


 

  Die Gravierung der überdimensionalen Karte, wurde dem Amsterdamer Kupferstecher Nikolaus Geilenkerken (Geelkercken) anvertraut. - Die Lubinsche Karte wurde schließlich 1618 publiziert. Die Karte besteht aus 24 Einzelblättern, sie zeigt Stammbäume und Portraits der pommerschen Herzöge, landeskundliche Informationen, eine Landesbeschreibung und eine Aufstellung der in pommerschen Gewässern lebenden Speisefische. - Außergewöhnlich sind die Randleisten mit 49 Städteansichten und den 335 Familienwappen des pommerschen Adels.Die Vollendung der Karte hat Herzog Philipp II. nicht mehr erlebt. Sie erschien im November 1618 einige Monate nach seinem Tode. Lubinus überreichte in Wolgast dem Herzog Phillipp Julius die ersten Exemplare der Karte. Anschließend reiste Lubinus nach Stettin, um Herzog Franz ebenfalls einige Exemplare zu übergeben. Ein erhaltener Briefwechsel zwischen Lubinus und den Herzögen, in dem er immer wieder den noch ausstehenden Lohn fordert, sagt etwas zur Zahlungsmoral der damaligen Landesherren.
 

Die Karte zeigt viele interessante Details. So ist zum Beispiel vor Damerow in der Ostsee Vineta eingezeichnet mit der Bemerkung: „Die Stadt, die hier einst lag, ist von dem Dänenkönig Konrad zerstört“ Auf dem Galgenberg bei Wollin ist ein Galgen und ein Rad dargestellt und die Außenküste Hiddensees ist bezeichnend mit den Worten: „Durch viele Schiffbrüche berüchtigtes Gestade“ Lubinus hatte die Absicht 500 Exemplare der Karte zu drucken (das Papier war bereits bestellt). - Durch seinen Tod im Jahre 1621 wurde das Vorhaben nicht realisiert.

Im Siebenjährigen Krieg wurden die bis dahin verschwundenen Kupferplatten auf einem Dachboden unbeschädigt wieder gefunden. - Im Jahre 1756 wurde eine zweite unveränderte Neuauflage verlegt, deren Exemplare ebenfalls selten sind (von der ursprünglichen Karte existiert kein Exemplar mehr). - Seitdem sind die Kupferplatten verschollen. Vorlage für die hier ausgestellt Neuauflage der Lubinschen Karte war ein Exemplar der Auflage aus dem Jahr 1756, das sich in der Kungliga Bibliothek in Stockholm befindet. Die Karte wurde im Institut für Angewandte Geodäsie Berlin gedruckt.


 

 

   

     
 

Die Geschichte des pommerschen Seebäderdampfschiffsverkehrs

Die Anfänge gehen auf den ersten Dampfschiffsverkehr mit dem Seitenraddampfer „Dievenow“ 1852 zurück, der zwischen Stettin und Swinemünde begann. Ab 1862 wurde die Linie bis nach Lauterbach auf Rügen verlängert. Nach der Fertigstellung des Sassnitzer Hafens im Jahre 1878 fanden auch die ersten Fahrten dorthin statt.

Die erste Seebrücke mit Schiffsanleger wurde 1887 in Misdroy (Insel Wollin, heute Polen) errichtet. Zuvor gab es nur eine Anlandungsstelle für Misdroy an der Laatziger Ablage  auf der Haffseite. Weitere Seebrücken mit Schiffsanleger wurden 1893 in Heringsdorf, 1906 in Sellin und 1908 in Zinnowitz errichtet. Ab 1889 wurden die ersten Schraubendampfer in Dienst gestellt. Somit verschwanden um die Jahrhundertwende die einstigen Seitenraddampfer aus dem Seebäderdampfschiffsverkehr. Der erste Schraubenraddampfer hieß „Glück auf“.

Von 1914 bis 1918 wurden die Bäderdampfer zu Kriegsdiensten eingezogen.
Nach dem ersten Weltkrieg fand zunächst ein bescheidener Seebäderdampferschiffsverkehr zwischen Stettin und den Seebädern Heringsdorf und Swinemünde statt.. Ein voller Seebäderdampf-schiffsverkehr setzte erst wieder von 1925 bis 1939 ein. Es wurde gut verdient.

Im August 1939 ging bedingt durch den Krieg für die pommersche Seebäderdampfschiffsfahrt das Licht aus. Alle Bäderschiffe wurden zu Kriegszwecken eingesetzt. Letztlich wurden bei der Rettung der Bevölkerung aus den Gebieten des östlichen deutschen Reiches im Winter 1945 alle verfügbaren Bäderdampfschiffe eingesetzt. Somit konnten 2,5 Millionen Menschen über die Ostsee gerettet werden. Der Rest der Seebäderdampfschiffe wurde soweit er nicht durch Kriegseinwirkungen zerstört worden war 1946 als Reparation an die Kriegsgegner abgeliefert.

 

 

     
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
 

Hilfe für Freia ...
alter Seitenraddampfer soll in
neuem Glanz erstrahlen.
Ansichten, Reiseberichte und Baupläne werden gesucht...
Einzelheiten hier ...

 
     

     
Ausstellung zur Stettiner Reederei Braeunlich                             

 

 

 

 

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