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Im Ergebnis des Ersten Weltkrieges erkannte
Deutschland die Unabhängigkeit Polens an. Die
mit dem Vertrag von Versailles
besiegelte Neuordnung Europas ergab, daß
Ostpreußen auf dem Landweg nur noch durch
polnisches Territorium hindurch
erreichbar war. Um eine direkte Verbindung
herzustellen, wurde der "Seedienst Ostpreußen"
gegründet. Nach einigem Hin und Her stellte das
Reichsverkehrsministerium 1926 die "Preußen" (bereedert
durch Braeunlich) und die "Hansestadt Danzig"
bereedert vom Norddeutschen Lloyd) auf der Linie
von Swinemünde nach Ostpreußen in Dienst. 1935
folgte die "Tannenberg", bereedert von der
Hamburg-Amerika Linie. Der 1939 begonnene Bau
der "Marienburg" wurde gestoppt und das Schiff
auf dem
Dammschen See bei Stettin aufgelegt. Erst 1950
wurde es in Wismar zum Passagier-Motorschiff
fertiggestellt, und fuhr
dann in der UdSSR |