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Der Salon-Schnelldampfer "Freia" lief am 20. Mai
1885 als Bau Nr. 44 der Hamburger Werft "Blohm &
Voss" vom Stapel. Die Auftraggeber mussten aus
finanziellen Gründen stornieren und so wurde der
Raddampfer zum "Spekulationsbau". "Blohm & Voss"
stellte die "Freia" auf eigene Rechnung fertig
und
setzte das Schiff selbst ein. Die Jungfernfahrt
am 18. Juli 1885 ging nach Helgoland. Die
"Freia" wurde
an den späteren Direktor der HAPAG Albert Ballin
verkauft. Mit dem zusätzlichen Kauf der "Cuxhafen"
übernahm sich der junge Ballin jedoch und
gründete schließlich mit Braeunlich 1890 die
"Stettiner
Seebäder-Reederei Ballin & Braeunlich". Doch mit
dem Totalverlust der "Cuxhafen" am 27. Juli 1891
(auf dem Vinetariff bei Zinnowitz) war die kurze
Zusammenarbeit von Braeunlich und Ballin
beendet. Die "Freia" fuhr noch viele Jahre für
Braeunlich bis sie 1929 zum
Abwracken nach Holland verkauft wurde.
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