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Andreas Pasternack sorgte für beschwingten Jazz-Ausklang ...
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Zufrieden mit der Jazzsaison zeigte sich zum musikalischen Jahres-Ausklang Lothar Wilke vom „Jazz auf Usedom e.V.“. Der langjährige Vereinsvorsitzende hatte vor kurzem die Verantwortung an den Anklamer Waldemar Kühn abgetreten, ist aber weiterhin für die Konzertorganisation verantwortlich. Mit dem Pasternack-Swing-Trio hatte Wilke für das letzte JazzClub-Wochenende des Jahres einen guten Griff gemacht. Der Saxofonist, der kurzfristig die Besetzung änderte, wurde von Andreas Weiser (Piano) anstelle des Gitarristen Christian Ansehl sowie von Enrique Marcano-González (Kontrabass) begleitet. Sie sorgten an den drei Veranstaltungsorten für tolle Stimmung und teilweise sogar dafür, dass mitgetanzt wurde. Während im Swinemünder Centrala weit über hundert Gäste anwesend waren, kamen deutlich weniger in die Ahlbecker Bahnhofsgaststätte und in das Usedomer Brauhaus, wo der |
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sonntägliche Jazz-Frühschoppen den Abschluss bildete. Ausfallen musste indes der Auftritt auf der Ahlbecker Seebrücke, die derzeit renoviert wird. Wilke hatte das aber erst kurzfristig erfahren, so dass der Termin noch beworben wurde.
Um noch mehr Jazzfreunde zu den normalerweise vier Konzerten zu locken, will der Neu-Sallenthiner für 2009 einen Jahresflyer herausgeben, der alle Jazztermine und Bands enthalten soll. Seiner Aussage zufolge hat sich die Partnerschaft mit den vier Veranstaltungsorten bewährt. Erstmals war es im zu Ende gehenden Jahr so, dass diese und nicht der Jazzverein das finanzielle Risiko getragen haben. Auch der Tausch der Abendtermine im Centrala und Bahnhof Ahlbeck sei vorteilhaft gewesen, so Wilke. |
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Dennoch wünscht er sich für die kommende Saison noch mehr Besucher zu den Konzerten, die mittlerweile keinen Eintritt mehr kosten. Laut Wilke seien rund 10 Prozent der Bevölkerung für den Jazz zu begeistern. „Ein Prozent würde uns ja schon reichen“, meinte er mit Blick auf die Reserven auf Usedom. Wünschenswert sei auch, dass mehr junge Musiker den Weg zu den Konzerten finden, um spontan mit den Profis zu Sessions aufzuspielen.
Die Jugend stand auch an Pfingsten beim traditionellen Jazzfestival im Mittelpunkt. Was im vergangenen Jahr beim Jubiläumsfestival von Wilke und Andreas Pasternack noch als Absicht formuliert wurde, konnte 2008 in die Tat umgesetzt werden. Rund zwanzig talentierte Musikschüler und Studenten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern probten zwei Tage lang mit ihren Dozenten im Schullandheim Camp Peenemünde für die gemeinsamen Auftritte im Jazzzug sowie zum Jazzfrühschoppen.
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Für 2009 soll nun mit Elisa Kemp ein Jazz-Nachwuchstalent aus Ueckermünde für das Jazzfestival gewonnen werden, so Waldemar Kühn. Die junge Frau, die bereits mit eigener Band tourt und etliche Fernsehauftritte hinter sich hat, gilt als hoffnungsvolle Swing-Interpretin. Außerdem plant der Vereinsvorsitzende mit Pascal von Wroblewsky, deren Stern am Jazzhimmel bereits vor einem Vierteljahrhundert aufgegangen ist. Das Jazzjahr 2009 auf Usedom verspricht ein außerordentlich spannendes zu werden. |
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| Text und Fotos: Dietmar Pühler - d:p |
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