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Zweieinhalb Autostunden  von Usedom …

     
 

Dunkle Wolken ziehen auf über dem Gestüt Redefin. Als würde es nicht schon reichen, dass das Landesgestüt und dessen Obrigkeit wegen „Unregelmäßigkeiten“ im Umgang mit Landesgeldern ins Gerede gekommen sind, versinkt nun die beliebte traditionelle Veranstaltung  „Picknick im Park“ mit seiner Pferdeshow in Wasser und Schlamm. Sie wollten sich zeigen  in Sonntagsgala mit  Designerkleid und extravagantem Hut und versinken doch wie die Normalos auch im Morast vor der Reithalle des Gestüts.  Gekommen waren rund Dreitausend um die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter zu hören und zu sehen. Das Konzert im Rahmen der Musikfestspiele Mecklenburg  Vorpommern war schon lange

ausverkauft, und die Erwartungen waren so groß wie die Gewitterschauer heftig waren an diesem Samstagabend. So war dann auch wirklich kein einziger Platz frei in der riesigen Reithalle zu Redefin.
Das Philharmonische Festspielorchester München spielte Stücke von Carl Maria von Weber, von Johannes Brahms und die Sinfonie Nr. 5 e-Moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Nach der Ouvertüre "Oberon“ von Carl Maria von Weber kam Anne-Sophie Mutter zusammen mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott den langen Gang zwischen den Zuschauern entlang, um das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms gemeinsam zu interpretieren. Ob sie reitend spielen muss soll sie gefragt haben, als sie von dem Konzertvorhaben das erste Mal erfuhr. Nun spielt sie, die teuren Pferde sind im noblen Stall und dreitausend Zuschauer lauschen. Es ist ein besonderes Konzert, bestimmt auch für Anne-Sophie Mutter, die in den Konzertsälen der Welt zu Hause ist wie kaum eine andere. Die Reithalle aber gibt es nur selten her heute Abend, dass man sich fallen lassen kann, genießt und mit den beiden Weltstars und ihrer Musik zusammen entschwindet. Die Akustik mag reichen für ein Orchester, nicht aber für die zarten Töne und Nuancen einer Violine – schade, wo sie doch so wundevoll spielen. Und dann fast wie ein Zeichen, eine Drohung verfinstert es sich mehr noch als beim Gewitter zuvor. Donner und gewaltiges Regenprasseln auf das riesige Dach der Reithalle übertönen die leisen Stimmen der Violine und des Cellos – das Stück jedoch gibt den Dialog mit den Naturgewalten nicht her, Blitz, Donner und Regen wollen sich nicht so recht integrieren lassen in die meisterliche Interpretation des Brahmskonzertes. Nach 45 Minuten geht die Mutter von der Bühne. Die stehenden Ovationen lassen sie noch drei Mal zurückkommen zu den Musikern, die zusammen mit ihr gespielt haben, doch ein Zugabe gibt es nicht, das Tor der Reithalle geht auf, schnellen Schrittes geht sie hinaus, springt hinein in die bereitstehende schwarze Limousine und fährt hinweg in den Regen des Abends … Nach der Pause ist der Star Dirigent Dmitri Kitajenko, der für das Philharmonischen Festspielorchester München Peter Tschaikowskys 5. Sinfonie ausgesucht hatte. Ein großer Abend allemal, eine großartige Anne-Sophie Mutter und ein ebensolcher Daniel Müller-Schott, zwei Musiker, die in perfekter Harmonie die Sprache der Musik beherrschen und eine große mächtige Mutter Natur mit Blitz, Donner und sintflutartigem Regen…

 
 
 
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