Nach den erheblichen Regenfällen der vergangenen Tage hoffen nun Urlauber und Einheimische auf das Markenzeichen der Ostseeinsel Usedom, die Sonne. Die starken Regenfälle hatten für erhebliche Beeinträchtigungen in ganz Vorpommern gesorgt. Die Feuerwehren und das THW waren im Dauereinsatz, um Straßen, Keller, ja ganze Dorf- und Stadtteile aubzupumpen. Besonders gestresst dürften die zahlreichen Campingurlauber auf der Insel gewesen sein. In Greifswald waren schon zwei Wochenenden hintereinander mehrere Straßen wegen der Überflutungen gesperrt. Über 100 Liter pro Quadratmeter waren innerhalb 48 Stunden gefallen. Der Monat Juli brachte in vieln Oorten mehr als 300 Liter pro Quadratmeter, das ist die fünffache Menge an Niederschlag, den der Monat Juli im langjährigen Mittel eigentlich zu bieten hat.