Am Samstag war ein ganz besonderer Tag für das Ostseebad Heringsdorf. Auf dem alten Kopfbahnhof im Ostseebad stand ein ICE. Der Grund, er wurde auf den Namen Ostseebad Heringsdorf getauft. Neben aktueller Polit- und Wirtschaftsprominenz war auch das Kaiserpaar zugegen, zudem viele Schaulustige, Eisenbahnfreunde aus nah und fern und reichlich Pressevertreter. Erwin Sellering, der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern hatte etwas Verspätung, er war allerdings nicht mit der Bahn sondern mit dem Auto gekommen. In seiner kurzen Ansprache machte er dann auch darauf aufmerksam, wie sich in den kommenden Jahren die Situation auf den Straßen von und nach Usedom verbessern soll (Brücke in Wolgast, Ortsumgehung Anklam). Nicht zu übersehen waren die Plakate, die die alte Bahnverbindung von Berlin nach Heringsdorf über die Karniner Brücke forderten. Dr. Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern lobte in seiner Ansprache die positive Entwicklung der Usedomer Bäderbahn in den vergangenen Jahren. Unmittelbar vor der Taufe freute sich der Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf Klaus Kottwittenborg, dass von nun an ein ICE Werbung für das internationale Ostseebad Heringsdorf macht.
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