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Mit einem Peenemünder
Konzert wurden das Usedomer
Musikfestival und die
Musiksaison
Mecklenburg-Vorpommern
glanzvoll abgeschlossen. Das
NDR Sinfonieorchester unter
Adris Nelson zusammen mit
Henning Kraggerud (Violine)
spielten vor rund 1300
Gästen Mendelssohn und
Schostakowitsch. Thomas
Hummel, Intendant des
Usedomer Musikfestivals
begrüßte zu einer weithin
beachteten Tradition, zu
einem Konzert mit
Symbolkraft, zu einem
Peenemünder Konzert. Es war
Rostropowitschs
Aufführung des War
Requiems
im Jahre 2002 die mit
einem Peenemünder Konzert
die Ambivalenz von
vollendetem
Kunstgenuss einerseits
und der nüchternen
Kühle |
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einer
menschenverachtenden
Maschinerie andererseits
ver-knüpfte, den
Konzertbesucher nachdenklich
werden und Emotionen erleben
ließ, mehr als er es von
anderen Konzert-ereignissen
gewohnt war.
Ein Peenemünder Konzert, das
ist kein einfaches Konzert,
es ist eine
Auseinandersetzung mit der
Musik, ein aktives Erleben -
mehr als Kulturkonsum. Und
genau das war es auch in
diesem Jahr. Felix
Mendelssohn Bartholdys
eingängiges Konzert für
Violine und Orchester e-Moll
op. 64 von einem wunderbar
beschwingt spielenden
Henning Kraggerud und dem
NDR Sinfonieorchester in die
Weite der Peenemünder
Turbinenhalle geschickt, war
eines der beliebtesten
Violinenkonzerte des 19.
Jahrhunderts. Doch das war
den Nationalsozialisten
egal, und so verschwand das
Werk aus den deutschen
Konzertsälen, denn
Medelssohn stammte aus einer
jüdischen Familie. An kaum
einem anderen Ort hätte dem
Mendelssohn
Konzert der Kon- |
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