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Noch bis zum 28. Oktober ist
im Pommerschen Landesmuseum
in Greifswald die viel
beachtete Ausstellung "LYONEL
FEININGER vom Sujet zum
Bild" geöffnet.
1871 in New York als Sohn
eines Geigers und einer
Sängerin geboren, hatte er
schön früh Kontakt zur
Kunst- und Kulturszene. 1887
nach Deutschland reisend
widmet er sich statt des
vorgesehenen
Violinenunterrichtes der
Malerei. Er wohnt und
studiert in Berlin, Paris
und Lüttich. Erste Reisen
führen ihn nach Rügen und
schließlich von 1908 - 1921
immer wieder nach Usedom.
Das Licht, die Natur, die
friedliche Schönheit der
Pommerschen Ostseeküste
sollten ihn
nie wieder
loslassen und
so fand
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Feininger hier zu seiner Art
sich malerische
auszudrücken, er machte hier
seine zahlreichen Studien,
Notizen in der Natur, die
später immer wieder in
seinem Schaffen bedeutsam
werden. Die Konstruktion und
die Anatomie des Raumes, wie
sie für Feinigers Bilder so
typisch werden, haben ihre
Grundlage hier an der See im
Licht das auch Caspar David
Friedrich so inspirierte und
faszinierte. Es entstehen
Skizzen, Holzschnitte,
Kohlezeichnungen und 1955,
ein Jahr vor seinem Tode ein
Aquarell der Kirche in Benz
auf Usedom. Die Kirchen und
Windmühlen von Usedom, der
Dampfer Odin, wie Feininger
ihn erlebte, diese
unverwechselbaren
Sichtweisen Feiningers
finden sich in der
Greifswalder Ausstellung.
Feininger, das beideutet
auch Weimar, Erfurt und
schließlich das Bauhaus in
Dessau. 1937 kehrt er dem
nationalsozialistischem
Deutsch-land den Rücken und
geht zurück nach New York wo
er am 13. Januar 1956
verstirbt. |
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