"Mensch, die kenn ich doch" war immer wieder zu hören, als die rund 50 Interessierten in dem neuen Buch von Ute Spohler "Zinnowitz, ein Fotoalbum" aus der Reihe Bilder aus der DDR bei der Buchpräsentation im Heimatmuseum des Ostseebades blätterten. Frau Engel vom Sutton Verlag, bei dem nach den "Archivbildern Zinnowitz" auch das zweite Buch der Zinnowitzerin erschienen ist, fand zu Beginn der Veranstaltung lobende Worte für die Arbeit der Autorin und dankte ihr ausdrücklich. Das Buch sei für die Generation ihrer Kinder und Enkel, um zu erfahren wie es in der DDR in Zinnowitz war so Spohler und für ihre eigene Generation zur Erinnerung. Auf 128 Seiten erfährt der Leser und Betrachter Zinnowitzer Geschichten, die Spohler über zwei Jahre und länger hatte gesammelt: Erholungswesen, Aktion Rose, Feriendienst der IG Wismut, Handwerk und Bauwesen im Ort, Sport, Kultur und vieles mehr. Die Autorin dankte allen Bild- und Geschichtenspendern namentlich, ganz besonders der Fotografenfamilie Adrion, die eine Vielzahl der Fotos zur Verfügung stellte. Das Buch soll keine Ostalgie sein, so Spohler, aber es soll zeigen, wie in der DDR gelebt, gewohnt und gelacht wurde. Möge das Buch den Zinnowitzern und seinen Gästen gefallen und der Auflage von 1000 Exemplaren schon bald eine zweite folgen müssen.