Die Windenergie boomt, auch auf See. Für die Offshore-Windenergieleistung wird bis 2020 eine installierte Offshore-Windenergieleistung von 7.000 – 10.000 MW angepeilt. Wie die Offshore-Windenergienutzung bei Küstenanwohnern und Insulanern, Touristen und der lokalen Wirtschaft ankommt, ist die Frage des Forschungsprojektes: „Akzeptanz der Offshore-Windenergienutzung“. Diese interdisziplinäre Untersuchung führen das Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle gemeinsam mit der Hochschule Bremerhaven und den technischen Universitäten Berlin und München durch. Leiterin ist Frau Dr. Gundula Hübner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ziel ist es, ein Meinungsbild zu erstellen, wie die Chancen und Risiken der Offshore-Windenergie in den Küstenregionen bewertet und welche Erfahrungen gemacht werden. Diese Untersuchung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
Auch wenn vor der Küste Usedoms keine Windparks geplant sind, ist es besonders interessant zu erfahren, was die Einwohner von Usedom über die Offshore-Windenergienutzung denken. Sind sie als Insulaner doch Experten bezüglich Themen, die die Küste und das Meer betreffen.
Um die Meinungen hinsichtlich der Offshore-Windenergienutzung zu erkunden, wird die Universität Halle-Wittenberg Anfang Oktober auf Usedom eine Bürgerbefragung durchführen, in der Zeit vom 09. bis 12. Oktober. Dazu sucht die Universität Halle-Wittenberg interessierte Usedomer, die sich in dieser Zeit an einem 45-minütigem Interview beteiligen möchten. Sie werden dazu von Studieren besucht – alle Usedomer ab 18 Jahren können sich befragen lassen. Als Dank für die Unterstützung erhält jeder Teilnehmer ein Monatslos der Aktion Mensch Lotterie. Interessenten wenden sich zur individuellen Terminabsprache bitte bei Carolin Wienrich per email an (carolin.wienrich@psych.uni-halle.de) oder per Telefon: Telefonnummer (0178/70 31 593).