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"Tut sich was in Zinnowitz
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"Vermutlich Nichts",
dürfte die objektive Antwort
auf die zugegebener Maßen
etwas provokative Frage
sein. Was ist los im
Ostseebad, dass doch neben
den Kaiserbädern ein
Aushängeschild der
Sonneninsel sein sollte?
Probleme über Probleme: da
sind wassergefüllte
Schlaglöcher auf der
Promenade, ungepflegte
Grünanlagen, drei Ruinen,
die nun fast 20 Jahre auf
Rettung warten, riesige
durch den Gemeindehaushalt
mit getragene Projekte wie
die Sportschule, die
Bernsteintherme, die
Theaterakademie. Eines der
Probleme, die Ruine
des Kulturhauses
wurde am 29.
September 2007
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erneut thematisiert.
Studenten und Lehrkräfte der
Branden-burgischen
Technischen Univer-sität
Cottbus stellten in der
Zinnowitzer Blechbüchse das
beeindruckende Ergebnis der
Auseinandersetzung mit dem
Gebäude vor.
Nutzungskonzepte und Ideen,
die Zinnowitz von den
Studierenden und ihren
Lehrer gratis frei Haus
geliefert bekam. Selbst
Finanzierungsideen (das war
nicht das Thema der
Semesterarbeit) klangen in
der Diskussion an. Wie
passend das Thema, hatten
sich die Zinnowitzer
Abgeordneten doch kürzlich
zu einem Beschluss
durchgerungen, den Park vor
dem Kulturhaus neu zu
gestalten. Rund 50
Zinnowitzer, Studenten und
Lehrkräfte hatten sich
versammelt. Abgeordnete der
Gemeindevertretung
allerdings waren an dem
Freitag Nachmittag nur
wenige anwesend. Schade,
hätten sie sich doch aus
erster Hand Sachverstand
aneignen können. Was uns
hier die Cottbusser
präsentierten allerdings war
Spitzenklasse, das lobten
auch der stellvertretende
Bürger-meister Hans Spranger
und Kurdirektorin Monika
Schillinger. Die Projekte
reichten vom Tropenhaus über
Großraumbüro und Parkhaus
bis |
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hin zum Museum und Domizil
für Sportarten wie
Paintball, Jumping und
Klettern und waren auf
zahlreichen großen Tafeln
und mit Modellen
professionell präsentiert.
Da war am Ende vergessen,
dass es im Vorfeld
erhebliche organisatorische
Probleme gab: War doch
geplant die Vorstellung im
Vestibül des Kulturhauses
durchzuführen, doch es gab
Sicherheitsbedenken vom Amt.
Auch sollte die Feuerwehr
die auf der Freitreppe
wuchernden Bäume
entfernen, was sie auch
gemacht hätte, aber nicht
durfte wegen einer fehlender
Genehmigung. Auch nahm
Zinnowitz den Geldsegen aus
Cottbus dankend an (Aufträge
zu den Projekten hätten
tausende Euros
verschlungen, die Hochschule
machte es umsonst), hatte
aber nicht einmal das
Benzingeld für den Transport
der Materialien nach
Zinnowitz, und auch das Geld
für die Bewirtung während
der Präsentation fehlte in
der Gemeindekasse und bei
der Kurverwaltung.
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Die Mitglieder der
Historischen Gesellschaft
Zinnowitz sprangen ein und
brachten Kaffee und Kuchen
mit. Bleibt zu hoffen, dass
das Geld für ein Schild, das
vor dem Kulturhaus
aufgestellt werden soll und
das gegenwärtig in der
Werkstatt des Peenemünder
Museums gefertigt wird, nicht
auch noch von den
Historikern aufgetrieben
werden muss. Den
Studentinnen und Studenten
und ihren Lehrern Frau Prof.
Inken Baller vom Lehrstuhl
„Entwerfen und Bauen im
Bestand“ und Frau Dr. Anke Kuhrmann
vom Lehrstuhl Denkmalpflege
sei an dieser Stelle
nochmals herzlich gedankt.
Das taten am Schluss der
Veranstaltung dann auch die
Offiziellen von Zinnowitz
und überreichten den
Cottbussern auf der Bühne
der Blechbüchse als
Dankeschön einen
Schlüsselanhänger mit
Zinnowitzer Ortsschild, den
man vermutlich in jedem
Andenkenladen für 80 Cent
hinterher geworfen bekommt -
"Was ist los in Zinnowitz?"
- Das Sparen zumindest
scheint auch hier begonnen
zu haben, bleibt zu hoffen,
dass das eingesparte Geld in
lohnenswerte Projekte
fließt. Die Projekttafeln
übrigens sind bis Ende
Oktober in der
Bernsteintherme in Zinnowitz
zu sehen.
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