Auch wenn Blechlawinen, Staus und volle Strände derzeit so manchen Usedomurlauber nerven, die typische Ruhe der Insel findet man im Hinterland oder in den wunderschönen Morgenstunden. Bei einem Sonnenaufgang am Meer ist man fast immer alleine und kann so richtig genießen. Kaum zu glauben, dass in ein paar Stunden hier tausende Sonnenhungrige die andere Seite Usedoms erleben. Ab und zu kommt ein Jogger vorbei, die Fischer fahren hinaus um die Netze zu leeren, es duftet nach frischen Brötchen, denn die Inselbäcker haben längst ihre Arbeit begonnen, die Pferde des Pferdetheaters Usedom genießen die Ruhe, selbst Vineta, die versunkene Stadt hängt noch im Morgennebel und fleißige Männer räumen die Überreste der gestrigen Strandparty weg. Man ist alleine auf einer der wunderbaren Seestege und wünscht, der Weg hinaus aufs blaue Meer wäre unendlich ...