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Zinnowitzer Museum im Bahnhof ...
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Schon wieder ein Höhepunkt im 700. Jahr von Zinnowitz. Das Heimatmuseum der Historischen Gesellschaft Zinnowitz hat sein neues Domizil im Bahnhof des Ostseebades bezogen. Nachdem das Museum viele Jahre im Zinnowitzer Preußenhof mietfrei untergebracht war und im vergangenen Jahr wegen Eigenbedarf des Hotels ausziehen musste, ist die Ausstellung der Zinnowitzer Historiker nun im renovierten Bahnhof zu sehen. Da ließen sich Willy Schulmeister und Otfried Stöckert nicht lange bitten und nahmen für die Fotografen im bequemen Sofa vor der Lubinschen Karte Platz.
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Blumen gab es zur Eröffnung, zu der mehr als 60 geladene Gäste erschienen waren, und eine Rede der Vorsitzenden der Historischen Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz e.V., Dankesworte dazu an die, die das Museum ermöglichten, an die Sponsoren (die UBB, die Gemeinde Zinnowitz, die Kurverwaltung Zinnowitz, die Sparkasse Vorpommern und die vielen anderen Sponsoren) und an die Mitglieder der Gesellschaft, allen voran Dieter Albrecht, der fast jeden Tag im Museum werkelte in den vergangenen Wochen. Was fehlte war ein Wort (spontanes) der Offiziellen, doch das hatte eventuell auch objektive Gründe, die Kurdirektorin heiser, der alte Bürgermeister nach der Wahl vom vergangenen Sonntag nur noch ein Halboffizieller und der Neue noch nicht zu sehen. Der freudigen Stimmung tat das keinen Abbruch, zumal viele gekommen waren, von benachbarten Heimatvereinen und Historischen Gesellschaften, Zinnowitzer die sich eingebracht hatten in das Museum, die Presse und die Offiziellen, die sich unters Volk mischten und sich mit ihm freuten. |
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Das Museum zeigt die Zinnowitzer Geschichte vom Fischerdorf zum Ostseebad. Bei der Ur- und Frühgeschichte beginnend geht es über die Schwedenzeit bis hin zum Ostseebad. Kartenmaterial, im Zentrum eine große Lubinsche Karte, Bernsteine, Bademoden und historische Ansichten werden ausgestellt. Schulgeschichte, das Zinnowitzer Tennisturnier, Vereinsgeschichten, Johnannes-ter-Morsche, Zinnowitzer Betriebe, die IG Wismut, kaum etwas wurde ausgelassen. Eine Fischerecke, ein Bereich zur Marine und die Geschichte der Seebäderdampfschifffahrt runden den Exkurs in die Geschichte des Ostseebades ab. |
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Sogar einen kleinen Museumsshop gibt es. Neben historischen Ansichten und der Zeittafel des Ortes gibt es regionale historische Literatur, wie den Reprint zu 600 Jahren Zinnowitz, einen Bildband von Zinnowitz, der historische und jetzige Ansichten gegenüberstellt, eine Gedenkplakette zur 700-Jahrfeier in limitierter Auflage und Keramik der Pommerschen Keramik-Manufaktur. |
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| Auch ein Auszug aus der Ersterwähnung von Zinnowitz, damals Tzys ist zu sehen. |
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Etwas Zeit sollte man mitbringen beim Besuch des Museums, denn es gibt viele Unterlagen zu studieren. |
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VertreterInnen der lokalen Presse informieren sich über das Museum und die Geschichten drumherum. |
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Text und Bilder: Matthias Gründling |
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