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Literatur, Musik und Malerei hinter Gittern ...

Oskar Ansull

Der Bahnsinn macht keine Unterschiede. Auch für die Akteure und Gäste der Usedomer Literaturtage wurden die Gitter am Bahnübergang vor dem Museum in Lüttenort nicht geöffnet. Ebenso ging es rund zwei Wochen zuvor zwei Hollywoodstars, nämlich Pierce Brosnan und Kim Cattrall, die gerade zu Dreharbeiten zu dem neuen Polanski-Film "The Ghost" auf der Sonneninsel weilten und in einer Drehpause das Niemeyer-Holstein-Atelier in Lüttenort besuchen wollten. Nun diese Kontrolle der Bahn über die Kunst konnte die beigeisterten Gäste der Usedomer Literaturtage und die Filmstars nicht davon abhalten den Weg über den Deich zu nehemen und in Lüttenort Kunst und Literatur zu genießen, die einen bei trübem Wetter und die anderen an einem wunderschönen Frühlingsnachmittag.


Lüttenort

wo liebe nicht ist, sprich das wort nicht aus ...
Theo Jörgensmann
Usedomer Literaturtage

"Ich weiß nur, was ich erzählt habe. Der Dichter Johannes Brobrowski." war das Thema eines vergnüglich nachdenklichen Nachmittags in der Gallerie Niemeyer-Holstein. Johannes Brobrowski, in Tilist 1917 geboren, wo Deutsche in engster Nachbarschaft mit Russen, Polen, Littauern und Juden lebten, in einem Europa, das so völlig verschieden und doch so ähnlich zu dem heutigen war. Gedichte und Prosa Brobrowskis erschienen im Osten und Westen Deutschlands gleichzeitig und das war wohl kaum Zufall. 1962 erhielt er den Preis der Gruppe 47 und starb 48-jährig in Berlin. Seine Texte, mit Vieldeutigkeit, Witz und Überraschueng von Oskar Ansull vorgetragen, fesselten das Publikum. Die musikalische Begleitung und Interpretation durch Theo Jörgensmann, einem der herausragenden europäischen Musiker auf der Jazzklarinette und Vitold Rek einem erstklassigen Kontrabassinsten aus Polen, der nicht nur in der europäischen Jazzszene bekannt ist, war wunderbarer Kontrast und Poentierung zugleich. Vor den Bildern Otto Niemeyer-Holstein konnte man sich ganz und gar dem Genuß der Texte und der Musik hingeben. Gradezu brobrowskisch verstand sich Ansull daruf die überraschenden Wege der Worte auf den Zuhörer zu transportieren und dabei Betroffenheit und Heiterkeit gleichzeitig zu erzeugen. Höhepunkt waren sicherlich die Xenien Brobrowskis, die genau diese überraschenden Wege der Worte in wunderebarer Perfektion demonstrierten.

das wort mensch als vokabel im duden zwischen mensa und menschengedenken ...
 
Text und Fotos: MG
 
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