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Bahnsinn! Kunst hinter Gittern ...

Bahnsinn  

TABU hatte Otto Niemeyer-Holstein auf seine Ateliertür geschrieben, doch er war offen für alle und jeden, der sich interessierte. Nun, die Zeiten ädern sich, möchte man meinen und wie eine traurige, nicht enden wollende Geschichte von der Insel Usedom zeigt, fürwahr nicht immer zum Guten. Es begann, alles 1933 als der Maler Otto Niemeyer-Holstein zwischen Zempin und Koserow ein Stück Brachland kaufte und es Lüttenort nannte. Hier lebte und arbeitete er mit nur kurzer Unterbrechung in den Kriegswirren, und er war offen für alle Interessierten. Nach seinem Tod im Jahr 1984 wird Lüttenort nach dem Vermächtnis des Malers bereits ein Jahr später zu einem "Ort der Begegnung". Wohnhaus, Atelier und eine neu errichtete Galerie sind genauso wie der wunderschöne Garten und das TABU nun als Museum zugänglich.

Bahnübergang Lüttenort


Ein rühriger Förderverein und ein engagiertes Team um Museumschefin Franka Keil sorgen mit wechselnden, viel beachteten Ausstellungen, Konzert- und Liederabenden und dem Geist von Otto Niemeyer-Holstein für einen Ort, der zu Usedom gehört wie der weiße Sandstrand.
Doch seit dem Juni 2008 gibt es reichlich Ärger an der schmalsten Stelle der Insel. Der Grund ist so einfach wie unverständlich. Hier wo Ostsee und Achterwasser so dicht beieinander liegen, ist es eng. Das haben Nadelöhre nun mal so an sich, möchte man meinen. Seit 2008 aber nun wird es richtig eng, nicht weil der Nordost mehr und mehr an der Küste nagt, sondern weil die Besucherzahl des Museums um 30% geschrumpft ist. Der Grund, der Zugang des Museums von der Bundesstraße 111, der schon vor Jahren für Autos gesperrt wurde und nur noch für Anlieger frei war, ist nun auch für Fußgänger und Radfahrer TABU. Diese müssen einen rund 2 km langen Umweg über das Gelände des Forsthauses Damerow und den Deich am Achterwasser nehmen. Die Usedomer Bäderbahn hatte nämlich den kleinen Bahnübergang vor dem Museum vergittert, nicht weil die Bahn gegen Kunst ist, sondern weil deutsches Recht es so fordert.
Das Ergebnis des Bahnsinns: Kunst hinter Gittern. Irgendwie aber eben doch auch konsequent von der Bahn, sie überwacht und kontrolliert nicht mehr nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch gleich noch die kunstinteressierten Inselbesucher. Und natürlich hätte es auch noch schlimmer kommen können – Kunst hinter Mauern zum Beispiel.
Ganz zufrieden gibt man sich damit auf der Insel allerdings auch nicht – es geht schließlich so nicht. Zwar hat man noch keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss dafür begeistern können, aber Plakate machen auf den Bahnsinn aufmerksam und das Eisenbahn-Bundesamt in Bonn soll nun darüber entscheiden. Der Kunstinteressierte fragt sich natürlich, warum der ganze Unfug? Kann eine Bimmelbahn nicht an dieser übrigens sehr übersichtlichen Stelle einfach im Schritttempo fahren und etwas auf Kunstinteressierte achten – einfach einmal ein TABU brechen? Nun wir dürfen gespannt sein, ob die Bahn das kleine hübsche Museum platt macht und in die Zahlungsunfähigkeit treibt – 2009 dürfte Gewissheit bringen.
Schade übrigens, dass bei der Bahn so gar nichts mit Bestechung möglich ist …

Bahnsinn


Öffnungszeiten Niemeyer - Holstein Atelier


Sommer - 15. April bis 15. Oktober, täglich von 10.00-18.00 Uhr, Führungen durch das Wohnhaus und das Atelier 11.00, 14.00, 15.00 Uhr und nach Absprache.
Winter - 16.Oktober bis 14. April, Mi/Do, Sa/So 10.00-16.00 Uhr, Führungen durch das Wohnhaus und das Atelier 11.00, 14.00 Uhr und nach Absprache.

TABU
Lüttenort Konzert in Lüttenort
TABU Lüttenort


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