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Das
Deutsche Meeresmuseum Stralsund gehört schon heute
zu den schönsten und eindrucksvollsten Museen
Norddeutschlands. 1951 von Prof. Dr. Otto Dibbelt in
den Räumen des ehemaligen Katharinenklosters
gegründet, wurde das Museum mit seinen Außenstellen
immer mehr erweitert. Die Ausstellung und die
Aquarien im Katharinenkloster stellen das Herzstück
des Deutsche Meeresmuseum Stralsund dar. Mit dem
neuen Meeresschildkrötenaquarium ist ein neuer
Anziehungspunkt im Museum geschaffen worden. Ab 2008
wird mit dem Ozeaneum auf der nördlichen Hafeninsel
ein neuer Publikumsmagnet für die Besucher zur
Verfügung stehen (s. unten).
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Deutsches Meeresmuseum
Museum für
Meereskunde und Fischerei · Aquarium
Stiftung des bürgerlichen
Rechts
Katharinenberg 14-20
18439 Stralsund
Telefon: 0 38 31 - 26 50 210
Fax: 0 38 31 - 26 50 209
Email:
info@meeresmuseum.de
www.meeresmuseum.de
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Die
Geschichte des Deutschen
Meeresmuseums (dmm) reicht
über ein halbes Jahrhundert
zurück. 1951 bezog eine
kleine Sammlung als
städtisches
Naturkundemuseum das
ehemalige Katharinenkloster
in Stralsund, das bis dato
als Gymnasium genutzt wurde.
Das Haus entwickelte sich
zu dem international
anerkannten Museum der
Meereskunde und Fischerei
der DDR. Mit der
Wanderausstellung „Meer und
Museum“ im Jahre 1981 konnte
das meistbesuchte Museum
Ostdeutschlands auch im
damaligen Westdeutschland
sowie in Dänemark auf sich
aufmerksam machen. Nach der
Wende wurde das Haus in eine
Stiftung überführt und
umbenannt in Deutsches
Meeresmuseum.
Neben
dem Hauptstandort in der
Stralsunder Altstadt verfügt
Deutschlands einziges Museum
für Meereskunde und
Fischerei über zwei
Außenstellen. Im
Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft, am Darßer
Ort, informiert das NATUREUM
seit 1991 über Landschaft
und Tierwelt des Darß. 1999
öffnete auf der Insel
Dänholm das NAUTINEUM als
Ausstellungszentrum für
Fischerei, Meeresforschung,
Hydrografie und
Seewasserstraßen. Mit
600.000 Besuchern im Jahr
ist das dmm das
meistbesuchte Museum
Norddeutschlands und gehört
mit dem Eintrag in das
Blaubuch zu den kulturellen
Leuchttürmen der neuen
Bundesländer.
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Die
Nutzungsmöglichkeiten am Standort Katharinen-kloster
sind bereits seit Jahren ausgereizt, sodass eine
Erweiterung nötig ist, um dem Anspruch des Hauses,
zu den führenden Museen zu gehören, auch in Zukunft
gerecht zu werden. Ende der 90er Jahre nahm der
Gedanke an einen Neubau konkrete Formen an,
woraufhin im Januar 2001 ein internationaler
Architekturwettbewerb ausgelobt wurde. Die Stadt
Stralsund stellte für den Neubau ein Grundstück auf
der nördlichen Hafeninsel, die vor rund 150 Jahren
aufgeschüttet wurde, zur Verfügung. Der Gewinner des
Wettbewerbs, das renommierte Büro Behnisch & Partner
entwarf einen aus vier Baukörpern bestehenden
Gebäudekomplex. Die vier Gebäude beinhalten: |
| Modell
OZEANEUM |
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Gebäude 1 –
Familienrestaurant, Ausstellungen „Das Weltmeer“,
„Die Ostsee“ sowie „Nutzung und Erforschung der
Meere“
Gebäude 2 – Ostseeaquarium
Gebäude 3 – Nordseeaquarium mit Schwarmfischbecken,
Ausstellung „Ein Meer für Kinder“
Gebäude 4 – Ausstellung „Riesen der Meere“
Die historischen Speicher
beherbergen weitere Gastronomie, die pädagogische
Abteilung und ein Kongresszentrum. Die Gesamtkosten
für den Bau des OZEANEUMs belaufen sich auf 50 Mio.
€. Davon tragen die Bundesrepublik Deutschland 25
Mio. €, das Land Mecklenburg-Vorpommern 12,5 Mio.
€, die Stadt Stralsund 5,1 Mio. € und die Stiftung
Deutsches Meeresmuseum 7,4 Mio. €. |
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Ziele des OZEANEUMs
Das Museum ist durch seinen
Erlebnischarakter mit Science-Center-Elementen für
ein breites Publikum konzipiert und lädt zur
lebendigen Auseinandersetzung mit den
Unterwasserwelten ein. Das Original-Exponat steht
dabei im Mittelpunkt des Museumskonzeptes – die
Vielfalt an Originalen im OZEANEUM ist einzigartig.
Veranstaltungen und Symposien vervollständigen das
breite Angebot des OZEANEUMs.
Die wissenschaftliche Arbeit
des Museums und das Engagement für die Erforschung
der Meere bilden die Basis für die Konzeption der
Ausstellung. Diese fundierte Grundlagenarbeit stellt
sicher, dass die Ausstellung aktuellen Erkenntnissen
entspricht und weit mehr ist als bloße
Unterhaltung. Hier wird deutlich, dass
wissenschaftlicher Austausch und weltweite
Zusammenarbeit zur Einzigartigkeit dieses Projektes
beitragen. Aus der Verbindung von Wissenschaft,
Ausstellungsattraktionen, Seherlebnissen und
herausragender Architektur entsteht eine Mixtur, die
das Ziel des Hauses Wirklichkeit werden lässt,
Wissen und Verständnis für den Lebensbereich Meer
zu vermitteln. |
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Ausstellungen und Aquarien
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Wassermenge: 6 Mio. Liter, für die ca. 150
Tonnen Salz benötigt werden, davon 2,6 Mio.
Liter im Schwarmfischbecken
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Größtes Aquarium: Schwarmfischbecken mit einer
Grundfläche von 300 qm, geschwungene
Panoramascheibe aus Acryl, 10 m x 5 m groß, 30
cm dick
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Anzahl
Aquarien: 39, davon 1 Tunnelaquarium mit einem 4
m breiten Durchgang
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Anzahl
lebende Tiere: ca. 7.000, davon überwiegend
Fische
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Raumhöhe, dreieckige Glasvitrinen mit
zahlreichen präparierten Tieren
Gebäude
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Entwurf: Behnisch & Partner, Stuttgart, 1. Preis
Architekturwettbewerb 2002
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Gebäudenutzfläche: 8.700 qm
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4
Baukörper mit 4 Ebenen
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Vollständig barrierefrei geplantes Gebäude
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Offen
gestaltetes Foyer mit Glasfassade und Glasdach
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Familienrestaurant, Museumsshop
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Längste, freitragende Rolltreppe Deutschlands
mit einer Länge von 31 m
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Fassadengestaltung: helle Stahltafeln, wie sie
im Schiffsbau verwendet werden, Größe bis 16 x 3
m
Aquarien-Technik
Die gesamte Technik befindet
sich im Techniksockel unter dem Ostsee- und dem
Nordseeaquarium. Die Aquarien selbst sind um einen
Wärterraum angeordnet, der für den Besucher nicht
einsehbar ist. Von hier aus werden die Becken
gereinigt, die Tiere gefüttert und gepflegt.
Daten
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Auslobung des Architekturwettbewerbs am
02.01.2001
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Preisverleihung zum Architekturwettbewerb am
16.05.2002
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Übergabe der Fördermittelbescheide am 10.08.2005
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1.
Spatenstich am 06.09.2005
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Baubeginn am 04.10.2005
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Grundsteinlegung am 15.09.2006
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Baufertigstellung geplant für Februar 2008
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Eröffnung geplant für das Frühjahr 2008
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deutsches
meeresmuseum stralsund
katharinenberg 14 - 20 | 18439 stralsund
jens oulwiger
sales | marketing ozeaneum
tel.:
+49(0)3831 - 2650 - 219
fax: +49(0)3831 - 2650 - 209
www.ozeaneum.de
jens.oulwiger(at)meeresmuseum.de |
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Foyer des OZEANEUMs, Grafik:
Behnisch Architekten |
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