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Trassenheide -
Bannemin / Mölschow - Zecherin - Karlshagen - Peenemünde -
Karlshagen
-Trassenmoor - Trassenheide
(ca. 30 km)
Eine schöne Halbtages- bis Tagestour durch den nordwestlichen Teil der Insel
Usedom mit Strandbesuch, einem Abstecher in die Museen
von Peenemünde, durch den ruhige Kiefernwald zwischen
Karlshagen und Trassenheide und entlang der weiten
Wiesen und Felder hinter der Peene. Um die Tour ohne Probleme
abzufahren zu können sollte eine Landkarte der Insel
Usedom im Gepäck sein (
Buchtipps ).
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Unsere heutige Radtour starten wir
am Haus des Gastes in
Trassenheide. Am Netto-Markt
vorbei geht es nun einige Kilometer entlang der wenig
befahrenen Strasse Trassenheide - Mölschow ins
Innere der Insel. Nach etwa 2 Kilometern verlässt der
Radweg die Landstrasse nach rechts und wir gelangen
durch Wiesen und Felder nach Mölschow. Hier können
Handwerksinteressierte im Kulturhof so manche Anregung
erhalten. Ein kleines Atelier befindet sich ebenfalls im
Dorf. In Mölschow halten wir uns rechts und folgen nicht
der Hauptstrasse in Richtung Wolgast und Krummin. Wir
verlassen das Dorf durch eine kleine Eigenheimsiedlung
und gelangen auf einen Betonplattenweg, der sich durch
weite Felder schlängelt. Nach etwa 2 Kilometern
erreichen wir eine Gabelung: rechts geht es die Peene
entlang nach Karlshagen. Doch wir machen zunächst einen
kleinen Abstecher nach Zecherin, einem Dorf mit schilfgedeckten Häusern und
einem kleinen Hafen, der zu einer kleinen Rast einlädt.
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Nach einer kleinen Pause geht es zurück an der Peene
entlang in Richtung Karlshagen. Auf den weiten Wiesen zwischen
den Mölschower Gräben kann man Störche und Graureier beobachten
und mit etwas Glück auch mal einen der majestätischen Seeadler
erspähen. Es lohnt sich zwischendurch einmal links den Deich
hinaufzugehen. Von dort hat man einen Blick über den Peenestrom
hinüber zum Festland. Unser Weg führt uns schließlich zum Hafen
von Karlshagen. |
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Im Hafen von Karlshagen kann man im kleinen
Fischladen ein wohlschmeckendes Fischbrötchen essen. Von hier aus könnte
man auch je nach Angebot die eine oder andere fahrt mit einem
Ausflugsdampfer oder einem Fischkutter unternehmen. Doch wir wollen
weiter und fahren am Hafen vorbei in Richtung Seebad Karlshagen. Doch
schon bald, hinter einem Parkplatz auf der linken Straßenseite biegen
wir nach links ab und fahren an großen Weiden entlang nach Peenemünde.
Auf der linken Seite sehen wir ab und zu ein Segelboot oder einen
Frachter durch die Wiese fahren - die Peene auf der sie fahren kann man,
da sie tiefer liegt nicht sehen. Kurz vor
Peenemünde kommen wir an ein paar gesprengten Bunkern vorbei - jetzt
werden wir unweigerlich mit einem Stück Usedomer Geschichte konfrontiert
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Den sternenklaren, pechschwarzen
Nachthimmel von Peenemünde durchzucken gefrorene weiße
Blitze. Dreihundert Jahre sind vergangen seit der Landung des
Schwedenkönigs Gustav Adolf. Peenemünde schickt sich an,
erneut in die Weltgeschichte einzugehen - wieder sind es die
Militärs, die den Ausschlag für diese neue Berühmtheit des
kleinen Örtchens geben sollten, zusammen mit einer Gruppe
von Wissenschaftlern um Wernher von Braun. Von Peenemünde
aus wurde ein weiterer Versuch unternommen, mit dem
Bau der so genannten Vergeltungswaffe Europa und die Welt unter das Joch des deutschen Nationalsozialismus zu
bringen. Und doch ist nach vielen misslungenen
Starts der 03. Oktober 1942 mit dem ersten Flug in den
Weltraum des Aggregates A4,
abgehoben aus der Arena der Heeresversuchsanstalt Peenemünde unter der
Leitung Wernher von Brauns, die Geburtsstunde der Raumfahrt. Nach dem
verheerenden Krieg bleibt Peenemünde noch weitere 45 Jahre in der Hand
der Militärs - heute sind es die Museen (Historisch
- Technischen Informationszentrum,
PHÄNOMENTA,
Maritim
Museum, Bettenmuseum, ein
Spielzeugmuseum) und eine eigenartige Mischung aus unberührter Natur,
Einsamkeit und langsam zerfallender Industrielandschaft... Am Flugplatz
kann meinen Rundfahrt durch das sonst gesperrte Areal unternehmen und
sogar einen Rundflug über die Insel buchen. |
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Am Flugplatz kann meinen Rundfahrt durch das sonst
gesperrte Areal unternehmen und sogar einen Rundflug über die Insel
buchen. |
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Vom Peenemünder Hafen fährt eine kleine Fähre, die auch
Fahrräder mitnimmt hinüber aufs Festland nach Freest und
Kröslin. Von hier aus kann man auf dem Festland nach
Wolgast fahren (Radtour 1)
oder bis in die Hanse- und
Universitätsstadt Greifswald. Von dort kann man
bequem mit der Usedomer Bäderbahn zurück auf die Insel
Usedom fahren.
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Wir aber wollen weiter am
Historisch
- Technischen Informationszentrum (für
einen Besuch sollte man sich mindestens 2 - 3 Stunden Zeit nehmen)
vorbei, dass sich im alten Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt befindet
nach Nordwesten bis zum Peenemünder Nordhafen. Auf dem Weg dahin kommen
wir an einige Seen vorbei und können auch einen kurzen Abstecher nach
links zum Peeneufer machen. Irgendwo im Wald befindet sich die
Peenemünder Schanze die mit einem weiteren historischen Ereignis
zusammenhängt - Es ist der Am 26. Juni 1630, Gustav Adolf landet in der
Gegend der Schanze, um in den
Dreißigjährigen Krieg
einzugreifen. |
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Nun fahren wir zurück, nehmen aber nicht mehr den
Weg zurück zum Museum, sondern fahren in Richtung zum Flugplatz. Hier
befindet sich auch das Peenemünder Bettenmuseum. In der Nähe des
Flugplatzes befindet sich eine riesige Kormorankolonie. Man sieht
pausenlos Schwärme von hungrigen Kormoranen in Richtung der Insel Ruden
fliegen. Die Kolonie hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch
vergrößert und ist bereits eine ernsthafte Gefahr für die Fischer der
Region geworden. Noch aber fehlen Konzepte, um der Situation Herr zu
werden. |
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Vom Flugplatz aus geht es zurück die wenig
befahrene Strasse in Richtung nach Karlshagen.
Es geht durch Kiefernwälder immer näher zur
Küste hinüber. Wenn rechts ein Parkplatz kommt,
sind es nur noch wenige Meter bis hinüber zur
Ostsee. Hier an der Grenze zum Naturschutzgebiet
des Peenemünder Hakens, dessen Betreten
strengsten untersagt ist, da hier viele selten
Vögel ihr Brutrevier haben, kann man mit etwas
Glück Brandseeschwalbe, Austernfischer,
Säbelschnäbler und Alpenstrandläufer beobachten. |
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Weiter geht es in das
Ostseebad Karlshagen, wo wir in Strandnähe
gemütlich einen Kaffee trinken oder ein Eis
essen können. Auf der Strecke zwischen
Karlshagen und Trassenheide fahren wir im
Küstenwald und haben jederzeit die Gelegenheit
zu einem Abstecher an den Strand und zu einem
erfrischen Sprung in das kühle Nass der Ostsee. |
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Vom Geländeprofil ist die Strecke nicht anspruchsvoll. Da
auch Strecken
dabei sind, die nicht asphaltiert sind, ist gute breite Bereifung sinnvoll.
Entlang der Peene von Zecherin bis Peenemünde kann es
recht windig sein, so dass die Rundtour je nach
vorherrschender Windrichtung umgekehrt gefahren werden
sollte.
Insider
Tipp |
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www.ostsee-radtouren.de
hält
interessante Fahrradtouren nach Usedom bereit.
www.meer-usedom.de
USEDOM ein
Mee(h)rvergnügen - die offizielle Hompage des
Tourismusvereins Insel Usedom Nord e.V. |
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