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Wenn man an der
Strasse, die von der Kreuzung Schmollensee (zwischen
Ückeritz und Bansin) nach Usedom führt in Neppermin
rechts abbiegt und dann nach Balm fährt, kommt man
hinter Balm, neben der Halbinsel Cosim an eine am
Achterwasser gelegene Badestelle mit Spielplatz und
Grillmöglichkeit. Hier lassen wir unser Kajak zu Wasser
und paddeln in Richtung Osten am Ufer der Halbinsel
Cosim, einem Naturschutzgebiet entlang. Überall am Ufer
stehen Graureiher und warten auf Fischbeute. Ganz in der
Nähe, direkt neben dem Golfplatz in Balm befindet sich
in den hohen Bäumen eines kleinen Waldstückes eine
Graureiherkolonie. |
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Um die
Halbinsel Cosim herum fahren wir in Richtung Balm in den
Balmer See, eine Ausbuchtung des Achterwassers in deren
Mitte sich zwei kleine unter Naturschutz stehende Inseln
befinden. Auf der flacheren befindet sich ein
Möwenkolonie. Das Geschrei der Vögel ist schon von
weitem zu hören. Am Ufer des Balmer Sees befinden sich
viele kleine Anlegestege und Seglerhäfen. |
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Vorbei an den
kleinen Inseln fahren wir bis nach Neppermin. Hier
befindet ein neuer Bootssteg, der auch größeren Seglern
Platz bietet. Mit unserem Kajak aber fahren wir bis zur
Badestelle. Hier können wir uns auf der Wiese etwas
ausruhen. Ganz in der Nähe, direkt am Wasser ist ein
keiner Zeltplatz. |
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Von Neppermin
aus geht es weiter entlang des nordöstlichen Ufers des
Balmer Sees. Hier reichen die Kuhweiden direkt bis ans
flache Wasser heran und die kleine Herde nimmt erst mal
ein Bad im Achterwasser, um sich bei der Hitze etwas
abzukühlen. Wir fahren weiter rechts herum um die kleine
Landspitze und sehen in der ferne einen großen Findling,
den Teufelsstein im Achterwasser liegen. Die Sage
erzählt, dass der Teufel den Stein vom Lieper Winkel aus
in Richtung des Pudaglaer Klosters geworfen haben soll.
Nur hat er wohl nicht genug Kraft gehabt, so dass der
Stein im Achterwasser bei Pudagla landete. Heute ist er
beliebter Aussichtsplatz für Reiher, Kormorane, Möwen
und Seeadler. |
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Kurz hinter dem Teufelsstein
beginnt eine kleine Steilküste unterhalb derer sich ein
schmaler einsamer Strand befindet. Es gibt zwar eine
Zufahrt mit dem Auto hier her, doch nur wenige
Einheimische und Touristen verirren sich an dieses
Plätzchen. Wir legen uns etwas in die Sonne und
faulenzen, um dann zurück in westliche Richtung zu
paddeln und die kleine Badestelle bei Balm, den
Ausgangspunkt unsrer Halbtagestour wieder zu erreichen.
Überall haben die Fischer ihre Netze und Reusen
ausgelegt. Sie sind mit Stangen und Bojen markiert. Wir
passen auf und holen unser Ruder hoch, um uns nicht zu
verheddern und die Netze zu beschädigen. |
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